San Vincenzo. Lars Hagen wurde heute Abend überraschend durch Re Francesco von all seinen Ämtern entbunden. Damit verliert er nicht nur seine äußerst bequeme und lukrative Stellung als Oberster Richter des Reiches, sondern auch seine Stellung als stimmberechtigter Delegierter des Rates der Nationen. Dem Rat der Nationen steht Hagen derzeit zum zweiten Mal als Generalsekretär vor. Für große Beschämung sorgte zuletzt die Tatsache, dass Hagen seine novarische Stimme nutze, um in dieses Amt zu gelangen. Ein Amt, dass er weder achtet noch ausfüllt. Ihm reichte bei der Wahl seine eigene Stimme, um trotz einer umstrittenen ersten Amtszeit seine (Nicht-)Arbeit fortzuführen. So gering ist das Interesse der Mitgliedsnationen am RdN, dass dieses nichtmal für größere Verwunderung sorgte oder eine internationale Diskussion.
Hagens Entlassung mag aber nur wenig mit seinem Verhalten beim Rat zu tun haben, eher wird der Re wohl ein wenig Flurbereinigung bei den Beamten betrieben haben, und da ist ein Richter und Delegierter ohne nennenswerte Tätigkeit sicher kein überraschendes Opfer. Ob der Entlassung eine Neuberufung eines RdN-Delegierten folgt, ist fraglich. Derzeit ist nicht zu erwarten, dass sich das novarische Interesse am RdN über dem Level der anderen Mitgliedsstaaten bewegt.